Laura Veirs könnte auch Laura Ashley heissen, sieht aus wie die lokale Landschulstreberin, trotzige Brillenschlange, geblümter Rock, Wolljäckchen, altklug-neugieriger Blick. Wer den Song «Galaxies» hört, glaubt sofort, dass sie mit Suzanne Vega verglichen wird. Ebenso betulich, ebenso Nolimetangere, aber weniger keimfrei als jene. Auf «Parisian Dream» singt Veirs die unschuldige Lerche in the sky, auf «Secret Someones» geht’s ab wie die Schnellkutsche nach Seattle, sie singt über die Einsamkeit auf Tour: «Oh, a smile would melt me to an asphalt strip.» Auf «Black Gold Blues» spielt ein kräftiges Rockriff die Hauptrolle und bricht das Rezept «stille Stimme plus gezupfte Git ...