Seit Mitte 2003 stagniert die Arbeitslosigkeit auf einem für schweizerische Verhältnisse rekordverdächtig hohen Niveau. Jugendliche warten nach dem Schulabschluss zu Zehntausenden in Übergangslösungen darauf, eine Lehrstelle zu finden. Lehr- oder Studienabgänger schlagen sich mit kaum bezahlten Praktika oder Weiterbildungen in der Hoffnung durch, so eine feste Anstellung zu finden. Ältere Personen hoffen, ihren Arbeitsplatz bis zur (Früh-)Pensionierung halten zu können, weil sie befürchten, einmal arbeitslos, kaum eine neue Anstellung zu finden. Gleichzeitig brüsten sich einige Bundes- und Regierungsräte damit, dass sie jetzt auch in der öffentlichen Verwaltung Personal entlasse ...