Jan Garbarek erzählte die Geschichte so nebenher, an einem Tag vor bald zwei Jahren (nur Einwohner von Oslo konnten ihn für einen Sommertag halten), als wir ein Gespräch für die Weltwoche führten: Seine Frau, keine Musikerin, aber gelegentlich seine Begleiterin auf den Konzert-Touren, habe sich immer geärgert über die zahllosen Piano-Trios, denen sie unterwegs begegneten. Bis sie zum ersten Mal Bill Evans hörte. «Ach so ist das gemeint», habe sie gesagt, «jetzt verstehe ich; da versuchen all die andern hinzukommen.»
Fast alle. Bill Evans ist Richtschnur, Kompass und Sonnenuhr aller improvisierten Piano-Trio-Kunst nach 1960. Mit den inzwischen längst in alle Kanons des Jazz eing ...