Ein neuer Schweizer Film beglückt das Publikum: der mit «bescheidenem Budget» (Neue Zürcher Zeitung) abgedrehte Streifen «Cannabis». Mindestens so bescheiden ist der Plot: Ein konservativer Bundesrat ist am Ende – Ehe kaputt, Politik gescheitert, Augen krank, die eigene Partei meuchelt. Alles aus? Gemach. Bundesrat Mumenthaler gerät zufällig an ein Päckchen Cannabis, und mit den Joints kehren Lebenslust, Gattin und sogar das Sehvermögen zurück.
Gut, weiss die Linke, was die Rechte nicht tut. Das Departement Couchepin unterstützte den Film mit einer halben Million. Gleichzeitig sorgt sich dasselbe Departement um die Gesundheit des Schweizervolkes und lanciert teure Präventionsk ...