Ende 2007 hatte das grösste Schweizer Hilfswerk Caritas 500 Projekte in Entwicklungsländern am Laufen. Ein gutes Jahr später waren es noch 380. Das ist eine erstaunlich starke Abnahme um fast ein Viertel. Gleichzeitig hat auch die von Caritas in Entwicklungsprojekte total investierte Summe abgenommen – allerdings nur um neun Prozent. Das bedeutet, dass die einzelnen Projekte im Schnitt deutlich teurer geworden sind: Gemäss den unabhängigen Entwicklungsfachleuten der Organisation Ideas kosteten sie 2007 durchschnittlich noch rund 136 000 Franken, ein gutes Jahr später waren es rund 163 000 Franken.
Warum ist die Zahl der Projekte innerhalb nur eines Jahres so stark gesunken? Welche k ...