Eine Stimme, die mich schon als Kind zum Weinen gebracht hat, ist jene von Margrit Rainer. Und sie rührt mich immer noch zu Tränen. Kassettenrekorder auf, «Jim Knopf»-Tape rein – und schon ist es da: dieses warme Gefühl für eine wundervolle Übermutter, die man als Kind stets liebte, auch wenn man eigentlich mit der eigenen Mutter sehr glücklich war. Dies nicht durch Glamour oder Vollkommenheit, sondern durch ihre ehrliche Einfachheit. Max Rüeger erwähnte richtigerweise einmal, dass die «Stupsi», wie sie von Freunden liebevoll genannt wurde, immer etwas «danebenlag». Genau dieses unperfekte Daneben ist es, was die Frau und ihre Stimme derart unsterblich macht.
«Drum wänns ...