Die vom Bundesrat für den 15. und 16. Juni angesetzte «Friedenskonferenz» ist ein Beispiel dafür, wie man als neutraler Staat eine gute Idee nicht einseitig umsetzen sollte respektive wie man sich schnurstracks in die Nesseln setzt, indem man sich zwar für Frieden starkmacht, das aber nur innerhalb des Lagers eines der kriegsführenden Blöcke. Von Anfang an war klar, dass eine Konferenz mit den beiden Kriegsparteien nicht möglich ist, da in der Ukraine ein von Wolodymyr Selenskyj erlassenes Dekret in Kraft ist, wonach der Staatschef nicht mit seinem russischen Kollegen verhandeln darf, solange dieser Wladimir Putin heisst. Selenskyj müsste also über seinen Schatten springen od ...