Zum zweiten Mal ist Ueli Maurer letzte Woche mit seinem Entwurf des Sicherheitspolitischen Berichts (SIPOL B) im Bundesrat abgeblitzt. Von einer Niederlage will der VBS-Chef indes nichts wissen. Der Wehrminister sei nach der Sitzung pfeifend durch die Gänge geschritten, berichteten Medien. Und in Maurers Entourage war von einem Konsens die Rede, den man im Bundesrat gefunden habe.
«Mitnichten!», signalisieren dagegen gutpositionierte Insider. Maurers Zuversicht sei gespielt, der VBS-Chef betreibe «Notpropaganda». In Wirklichkeit habe ihm der Bundesrat klargemacht, dass er eine «grundsätzliche Neuausrichtung» des ganzen Berichts verlange. Schliesslich gehe es um ein Dokument von max ...