O weialaweia, die endlose Geschichte nimmt wieder ihren Lauf, und die Puristen der Riesengemeinde können sich abermals wie Kümmeltürken auf die filmische Umsetzung ihres gebenedeiten Opus magnum stürzen, um nach Abweichungen und Änderungen zu fahnden, die der neuseeländische Regisseur Peter Jackson auf seinem unheiligen Regiestuhl frevlerisch vorgenommen haben könnte.
Kein erzählerisches Werk steht unter solch strenger Kuratel wie die Bibel aller modernen Fantasy: «The Lord of the Rings», das kolossale Konvolut des Englischprofessors John Ronald Reuel Tolkien (1892–1973). Längst zum Jumbo der Realitätsflucht aufgestiegen, riss ein Wahnsinniger unter den Wegelagerern des Filmbu ...