Mehr als zwei Monate brauchte die Stiftung Pro Helvetia, um Stellung zu beziehen zur Aufsichtsbeschwerde, welche der Schwyzer FDP-Politiker Oswald Rohner im Dezember eingereicht hatte. Dieser kritisierte, dass die 180000 Franken für Thomas Hirschhorns urinöse Ausstellung «Swiss-Swiss Democracy» nicht gesetzeskonform bewilligt worden seien, und verlangte, dass Hirschhorn und/oder die Organe der Stiftung diese Summe zurückzuerstatten hätten. In seiner achtseitigen Antwort schlägt ein wütender Pro-Helvetia-Direktor Pius Knüsel nun fast ungehemmt zurück. Er muss zwar zugeben, dass die 180000 Franken nicht gemäss den Regeln der geltenden Beitragsverordnung ausbezahlt worden seien, beha ...