Die häusliche Gewalt steht wieder auf der Agenda, aus zwei aktuellen Gründen. ÂErstens ist ein auch medial ausgetragener Streit über die Frage entbrannt, ob Frauenhäuser ihre Adressen öffentlich bekanntgeben sollen oder nicht. Die Romands verfolgen eine Praxis der Sichtbarkeit: Sie wollen, dass ÂFrauen im Notfall auch selber hinfinden. Das Frauenhaus Aargau/Solothurn möchte dieses welsche Modell nun übernehmen. Dagegen regt sich interner Widerstand: Susan Peter vom Vorstand der Dachorganisation Frauenhäuser der Schweiz hält dies für verfehlt. ÂFrauen seien gefährdet, wenn der Standort der Zufluchtsstätten bekannt sei, sagte sie im Schweizer Radio.
Zweitens: Am Dienstag, dem ...