Italien und Silvio Berlusconi, 68, warten auf ein Zeichen: Wann beginnen die Haarwurzeln auf der Glatze des «Cavaliere» zu spriessen – oder war die Transplantation, die ihn im heissen Sommer zum Tragen einer Wollmütze zwang, ein Fehlschlag? Die Wundertüte des Ministerpräsidenten und Medienherrschers beginnt sich zu leeren. Er baut 14000 Stellen an den Schulen ab – Folge des kleinen Steuererlasses, den er Firmen und Familien gewährt. Aber der Illusionenverkäufer Berlusconi kann sein Wahlversprechen, die Einkommenssteuern zu senken, nicht halten. Stattdessen plündert er das Land mittels Preiserhöhungen auf Tabak, Benzin und staatlichen Gebühren.
Komplizenhaften Trost spendete er ...