Die Personenfreizügigkeit sei für die Schweiz ein Plusgeschäft, behaupten die meisten Politiker und Wirtschaftsfunktionäre. Das gegenteilige Bauchgefühl vieler eingeborener Inländer kann durch harte Zahlen bestätigt werden. Als Beispiel wurde mir unlängst die Liste der erfolglosen Pfändungen nach Betreibungen und Konkursen eines Betreibungsamtes der deutschen Schweiz zugespielt. Dieses Amt ist zuständig für 25 000 Einwohner und wickelt pro Jahr etwa 7000 Betreibungen ab. Es fällt also eine Betreibung auf 3,6 Einwohner an – und zwar vom Säugling bis zum Greis.
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