Das Beben in der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) hat ein Epizentrum und ein prominentes Opfer: Ruedi Noser, 42, Vizepräsident der Partei, Chef der Programmkommission «Avenir radical» und, zumindest was die männlichen Figuren des Freisinns betrifft, einer der Lieblinge der Ringier-Medien. Die ganz persönliche Agenda des Aufstrebers, der sich gerne «Hoffnungsträger» nennen lässt, hätte ihn in einem Jahr triumphal ganz an die Spitze der neuen FDP führen sollen. «Die Zukunft inszenieren heisst Mut zu Neuem, radikaler Ansatz, Agieren», gab er sich als Motto für seine Parteiarbeit vor. «Zuerst die Inhalte, dann die Strukturen, schliesslich die Köpfe», war sein Marschplan. N ...