Im Kunsthaus Glarus herrscht konzentrierte Arbeitsstimmung. Es wird gehämmert, gefräst und gebohrt. Drei Tage vor Ausstellungseröffnung ist der detailgenaue Nachbau eines kompletten Hauseingangs, der im abgedunkelten Oberlichtsaal stehen soll, noch lange nicht vollendet. Daniel Robert Hunziker, mit Fünftagebart und in staubiger Arbeitskleidung, zeigt mir ein Foto des Vorbildes. Es ist ein in den siebziger Jahren umgebautes Gründerzeitgebäude. Die ursprüngliche Holztür wurde durch eine Glastür samt Alurahmen ersetzt, die Decke ist mit rotbraun lackierter Täferung verkleidet, der Boden mit Platten aus grünlichem Kunststein ausgelegt. Die lieblose Büromoderne passt zum stilvollen Al ...