In grossen Lettern berichtete der Blick am Dienstag von einem «Sozial-Wahn». Die Zusammenfassung der Geschichte stand auf der Titelseite: «Zürcher Jugend-anwalt zahlt Messerstecher (17) Privat- lehrer, 41/2-Zimmer-Wohnung und Thaibox-Kurse. Kosten: 22 000 Franken pro Monat.» Die Zeitung berief sich auf die Fernsehsendung «Reporter» vom letzten Sonntag. Wie kommt es, dass SRF einen solch brisanten Beitrag ausstrahlt, und niemand ausser dem Blick merkt’s?
SRF-Reporter Hanspeter Bäni hatte offensichtlich gar nicht die Absicht, einen Sozialhilfeskandal aufzudecken, sondern er wollte den durch seine Hippiekluft auffallenden Jugendanwalt Hansueli Gürber wohlwollend porträtieren. «V ...