Ich gebe es zu, ich ärgere mich über mich selbst. Für einen kurzen Augenblick dachte ich, Friedrich Merz hätte etwas begriffen, als er sich einen Tag nach der schrecklichen Tat von Aschaffenburg vor die Presse stellte und seinen Fünf-Punkte-Plan zur Migration vorstellte. Nicht nur, dass er ankündigte, endlich die deutschen Grenzen kontrollieren und de facto jeden illegalen Migranten, auch jene mit Asylgesuch, abweisen zu wollen, nein, er sagte auch, dass es ihm gleichgültig sei, wer diesem Vorhaben zustimme. Als die Union dann auch noch ankündigte, entsprechende Anträge bereits nächste Woche in den Bundestag einbringen zu wollen und nicht erst nach der Wahl, konnte ich mein G ...