Die Premierenparty war wie alle Premierenpartys in der Medienbranche. Es gab zu viel Worte und zu wenig Fingerfood.
Im Zürcher «Kaufleuten»-Partysaal stellte die deutsche Wochenzeitung Die Zeit letzte Woche ihre neue Schweizer Ausgabe vor. Zeit-Chefredaktor Giovanni di Lorenzo liess in seinem Editorial kein Klischee und keine Worthülse aus. Man wolle «das helvetische Geschehen wachsam verfolgen». Man wolle «voneinander lernen». Man wolle «vor allem das gegenseitige Verständnis verbessern». Bevor uns die Tränen kommen, betrachten wir kurz, was die erste Schweizer Zeit-Nummer zwecks Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses bot. Es war wie erwartet. Die Artikel zur Schweiz – ...