Eines Tages», so brüstete sich der TodesÂpilot Andreas Lubitz vor seiner Freundin, «werden dann alle meinen Namen kennen.»
Da hat sich Lubitz aber schwer getäuscht. Die Leser der Neuen Zürcher Zeitung kennen seinen Namen bis heute nicht.
Die NZZ gehört zu den wenigen Blättern weltweit, welche die Identität des bekanntesten Co-Piloten der Weltgeschichte nicht puÂblik machten. Sie tarnte ihn unter dem Kürzel «Andreas L.». Man wolle nicht in die Nähe des «Voyeurismus» geraten, schrieb das Blatt.
Das war sehr ungewöhnlich. Den führenden Zeitungen und Zeitschriften dieser Welt, von New York Times über Guardian bis Spiegel, war unisono klar: Wer ein Flugzeug mit 150 Passagieren ...