Wenn man Andreas Caminada auf Bildern sieht, denkt man vielleicht an einen Popstar der Küche, an einen, der mit geheimnisvollen Experimenten dem Gaumen neue Dimensionen eröffnet. Wenn man nach ein paar Stunden das Schloss Schauenstein in Fürstenau verlässt, denkt man das nicht mehr. Caminada, eben auf die Liste der besten 30 Restaurants der Welt gewählt, mag zwar aussehen wie der Antonio Banderas der Schweizer Gourmetköche. Aber nach sieben Gängen Amuse-Bouche und Apérohäppchen nicht inbegriffen ist der Bündner vor allem einer der besten Handwerker seines Fachs.
Wer im «Schauenstein» einkehrt, erlebt ein Gastgeber-Wohlfühlpaket der Sonderklasse. Jedes Glas Wein, jedes Häppchen ...