Zen und die Kunst der Beschönigung
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Zen und die Kunst der Beschönigung
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Gespräch

Zen und die Kunst der Beschönigung

Adolf Muschg ist ein inspirierender Gastgeber. Im Gespräch erzählt er von seiner Faszination für Japan und den Zen-Buddhismus. Am Ende enthüllt er eine Episode aus seiner Jugend, als er aus später unerklärichen Gründen für den Faschismus schwärmte.
Es wimmelt in der Literatur, und gerade auch in der schweizerischen, von Randständigen, Exzentrikern, Gefährdeten, Halbverrückten, Freaks, Chnuschtis. Adolf Muschg gehört nicht zu ihnen. Er wohnt an der Zürcher Goldküste, war dreissig Jahre Professor an der ETH, ein Mann von Welt. Gleich mit seinem Erstling, «Im Sommer des Hasen», 1965 publiziert, machte er sich im Alter von 31 Jahren einen Namen. 1994 erhielt er für den Roman «Der Rote Ritter» den Georg-Büchner-Preis. Er lebte in Tokio, New York, Berlin, wo er 2003 bis 2005 als Präsident der deutschen Akademie der Künste amtete. In seinem japanisch angehauchten Garten plätschert ein Brunnen, auf dem Tisch im Freien liegen Ovi ...
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