Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber zeigt plastisch auf, wie unendlich einfallsreich Linke sind, wenn es um die Erschliessung neuer Geldquellen geht. Neben der mittelalterlich anmutenden Wiedereinführung von Strassenzöllen (Neudeutsch Road-Pricing) verlangt der Sozialdemokrat jetzt noch ein «Steuersplitting»: Wer in der Stadt arbeitet, soll dort auch steuern – dreissig Prozent seines Einkommens. Den Griff in die Tasche von Pendlern begründet Ledergerber damit, dass Kantone und Gemeinden von Leistungen der Stadt profitierten, ohne selber etwas beizutragen. Aber was ist mit den Amüsier-Pendlern, die täglich und nächtlich in Zürich einkaufen, essen gehen, Clubs und Kinos besuc ...