Gegenwartskunst erreicht ihr Verfallsdatum manchmal überraschend schnell. Ein prominentes Beispiel ist der Haifisch des britischen Starkünstlers Damien Hirst, der vor einiÂger Zeit Schlagzeilen machte: Nach nur sechzehn Jahren begann der in einem Glascontainer konservierte Tigerhai zu verwesen. Besonders dramatisch: «The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living» – so der Titel des Werkes – hatte erst kurz zuvor für rund neun Millionen Euro den Besitzer Âgewechselt. Nun drohte der Totalverlust. Künstler und Sammler einigten sich schliesslich darauf, den vergammelten Fisch durch Âeinen neuen zu ersetzen.
So einfach lassen sich die Probleme bei der Videokunst n ...