Der alternde Meisterspion George Smiley geht selbstquälerisch in sich. Er konstatiert verkniffen: «Diese Operation verfolgt mich ein Leben lang.» Ungewöhnlich für einen skrupellosen Geheimdienstler.
Der Brite hat sich sogar inkognito in Basel verkrochen, um dem britischen Geheimdienst keine Rechenschaft über seine früheren Aktivitäten ablegen zu müssen. Sein ehemaliger Untergebener Peter Guillam aber hat ihn in der fiktiven «Bibliothek des Kollegengebäudes Nummer 3» aufgegabelt, weil er für die vergangenen Taten nicht alleine geradestehen will. Das ist das Finale des neuen Romans «Das Vermächtnis der Spione» des 85-jährigen englischen Schriftstellers John le Carré.
Der Aut ...