Zerrissene Energiehoffnung
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Zerrissene Energiehoffnung
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Zerrissene Energiehoffnung

Über das süddeutsche Staufen ist das Restrisiko der Geothermie hereingebrochen. Eine Bohrung ging schief, seither quillt der Untergrund auf und bedroht das mittelalterliche Städtchen. Die gigantischen Schäden muss die Allgemeinheit tragen.
Vor vier Jahren hatte Bürgermeister Michael Benitz von Staufen im Breisgau eine Idee, von der er sich wohl wünscht, sie wäre ihm nie gekommen: Das Rathaus des historischen Städtchens, fünfzig Kilometer nördlich von Basel, sollte mit umweltfreundlicher Erdwärme geheizt werden. Bei der Bohrung wurde gepfuscht. Wasser drang in eine Schicht aus Anhydrit. Das Gestein geht seither auf wie Hefeteig. Csaba-Peter Gaspar, Kaufmann und Besitzer eines Hauses im Herzen von Staufen, bittet zum Rundgang durch sein Haus. Schon der Zutritt zum historischen Gebäude ist fraglich: Gaspar hat die schwere Holztür vier Mal reparieren lassen. Sie klemmt immer wieder, weil sich das Gebälk wegen des Druck ...
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