Wer es gern schwieriger hat, greift zu Björk. Schon lange übt sie sich in der Kunst des Komplexen und wohl nicht nur, um der Last einer Mainstream-Karriere zu entfliehen. Dass Goth-Country-Sänger Will Oldham (bekannt als Bonnie Prince Billy) den Reigen der Songs eröffnet, ist eine gute Überraschung. Die Musik ist von Björks Lebenspartner Matthew Barney geschrieben, Björk haucht, singt und spielt mit, parallel dazu gibt’s eine Ausstellung in Japan und einen Film, wo sich Björk und Barney am Schluss in Wale verwandeln, als zukünftige Sushi-Bissen sozusagen. Erwartet seltsame Bissen sind auch die elf mal lose zirpenden, mal feierlich langsamen Songs. Dank Björks Stimme erhalten sie ...