Als die Druckfahnen des Buchs bei DRS 2 kursierten, da habe sich «blankes Entsetzen» breitgemacht, berichtet Margrit Sprecher in der Zeit. Die Mailberge in den Briefkästen von Verlag und Autorin seien angeschwollen, «und als sie keine Wirkung zeigten, wurde eine Unterschriftensammlung gestartet und eine superprovisorische Verfügung, ein gerichtlicher Auslieferungsstop erwogen». Nicht weniger als 92 Korrekturen verlangte Arthur Godel, der langjährige Programmleiter des Senders. Vergeblich. Sprecher blieb unerbittlich, liess sich nicht erweichen, und erst Radiodirektor Walter Rüegg machte dem juristischen Treiben seiner Untergebenen ein Ende, wie die Weltwoche zu berichten weiss.St. Ga ...