Verkehrte Welt: Vor den Wahlen wurde selbst in linken Kreisen der SVP-Nationalrat Albert Rösti als kompromissfähiger Kandidat hochgejubelt. Seit er mit dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) das Kommando über die künftige Energie- und Klimapolitik übernommen hat, hagelt es jetzt plötzlich Vorbehalte von den gleichen Kreisen. Die Linken und die Grünen schlagen Alarm auf Vorrat, legen eine Saat der Angst. Sie befürchten, dass der SVP-Bundesrat bei der CO2-Politik und der Energiestrategie 2050, die den Ausstieg aus der Kernkraft und einen Verzicht auf fossile Energieträger vorsieht, Korrekturen vornimmt.
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