Als ob das Lernen einer Fremdsprache in der dritten Primarklasse nicht schon schwer genug wäre: Im Englischunterricht der Schulgemeinde Zollikon müssen Neunjährige auf einem Arbeitspapier ihr Geschlecht wählen.
Sie haben dabei drei Möglichkeiten, nämlich «girl», «boy» und «nonbinary». Daneben steht ein Piktogramm mit drei Figuren in drei Farben unter den entsprechenden drei Geschlechtersymbolen. Nur leider haben die Zolliker Unterstufenkinder das «dritte» Geschlecht nicht auf Anhieb begriffen. Sie waren vielmehr tief verwirrt und verunsichert. Ein Kind soll gefragt haben: «Ich wäre so gerne Spider-Man, warum darf ich den nicht auswählen?»
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