«Ich kani gar nüt richtig», sagt Riccardo und betrachtet angewidert die viel zu dicke Sushi-Rolle, die er so prall gefüllt hat, dass sie zu platzen droht. Er habe das Gefühl, Annerösli nicht genug bieten zu können, hatte er vorhin in seiner Stammkneipe gesagt, in die er mich meistens bestellt, wenn es ein Problem gibt, das umgehend und nachmittags um zwei in Bier ersäuft werden muss. Wie wir von dort in seine Küche gelangten, wo wir nun versuchen, Sushis zu rollen, ist unwichtig. Aber ich komme mir dabei vor wie zu Schulzeiten in jener Handarbeitsstunde, wo wir aus alten Strümpfen Stofftiere herstellen sollten, die an einer landesweiten Ausstellung zum Thema «Basteln statt Drogen� ...