Nach Quincy Jones, Ahmed Ertegun und Bob Geldof hat Claude Nobs am Montag den Midem-Award «Persönlichkeit des Jahres» bekommen. (Die Midem ist die grösste Musikmesse der Welt.) Eine Woche zuvor war er für den Swiss Award in der Kategorie Kultur nominiert gewesen. (Den bekam dann aber Stephanie Glaser; «die Welschen gewinnen nie was, höchstens mal die Tessiner», sagte Herr Nobs, 70, der Chef des Montreux Jazz Festivals.) Weil ich die sogenannte Swiss-Award-Gala in Oerlikon so unglamourös fand, fuhr ich nach Cannes ans Dîner, das die Midemdirektorin für Herrn Nobs und 300 Gäste gab. Ich wollte herausfinden, ob es die Franzosen besser können als die Schweizer. (Oder wenigstens als ...