Die Strasse im Westen Moskaus schlängelt sich durch einen Wald aus Birken und hohen Kiefern, als der Fahrer unversehens rechts in einen Weg abbiegt, ungeachtet des übergrossen Verbotsschildes. Nach wenigen hundert Metern hält er vor einem gelben Torgebäude, darüber der Doppeladler des russischen Reiches. Dahinter liegt ein Park, links ein kleiner See, rechts halb verborgen eine hölzerne Kirche, weiter vorn eine gelbe Villa in jenem schweren russischen Klassizismus aus den Zeiten von Zar Nikolaus I. Wladimir Putin, der Präsident der Russischen Föderation, hat zu einem kleinen Lunch eingeladen. Am Ende wird daraus ein langer Nachmittag, bis zum Sonnenuntergang.
Es geschieht selten, ...