Schwer, so scheint es, drückt das Gewicht der Welt aufs Gemüt des ausgelaugten Helden Howard Spence, eines Western-Schauspielers, dessen glorreiche Zeit vorbei ist. Vom Set der Dreharbeiten zu «The Phantom of the West» (!) verdrückt er sich einfach, steigt aufs Pferd und galoppiert durchs Monument Valley, beziehungweise Marlboro-Country, davon. Büxt er aus, weil er nur noch ein Phantom ist? Hätte er das nicht wissen müssen, als er den Vertrag für die Rolle unterschrieb?
Egal; wir befinden uns im Wim-Wenders-Universum. Lebensmüdigkeit und die nur an nebulöse äussere Bedingungen geknüpfte Bereitschaft, unglücklich zu sein und an der Welt als solcher zu leiden, gehören bei ihm zu ...