Am vergangenen Freitag tagte der Verwaltungsrat der Schweizer Luftraumüberwachung Skyguide. Vorgeladen waren Direktor Alain Rossier und seine Kollegen aus der Geschäftsleitung. Traktandum: die Inbetriebnahme einer neuen Hightech-Zentrale in Genf, von wo aus der obere Luftraum hätte überwacht werden sollen. Hätte, denn das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) entschied Mitte März, wenige Stunden vor dem Startschuss, die Liveschaltung des neuen Systems aus Sicherheitsgründen zu sistieren (Weltwoche Nr. 12.06). Am Tag nach dem Veto des Bazl brach in der Skyguide-Nebenstelle Zürich das Chaos aus, weil sie nicht darauf vorbereitet war, den Betrieb fortzuführen, berichtet die NZZ am Sonnt ...