Im April des letzten Jahres, irgendwann während des alljährlich stattfindenden Kirschblütenfestes, berief einer der führenden Ökonomen Tokios ein Treffen ein, das selbst in höchsten Kreisen Washingtons die Alarmglocken schrillen liess. Der Ökonom sprach in seinem Tokioter Büro mit einem erfahrenen Investmentbanker und Kollegen, der ausserdem mit Paul O’Neill, dem amerikanischen Finanzminister, befreundet war. Die beiden diskutierten eine Sache, die lange Zeit nur im Versteckten angedeutet worden war: das japanische organisierte Verbrechen - die Yakuza - und seine Rolle im Bereich der faulen Kredite, die in erster Linie für die anhaltende Rezession in Japan verantwortlich ist.
Das ...