«Zu viele graue Mäuse»
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Die Weltwoche

«Zu viele graue Mäuse»
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«Zu viele graue Mäuse»

Verlagslegende Wolfgang von Mecklenburg, der in den Siebzigern die Weltwoche rettete, glaubt nicht, dass Zeitungen überflüssig werden. Aber sie stehen unter Druck und müssen neu erfunden werden.
Als Sie als Anzeigenchef Mitte der siebziger Jahre zur Weltwoche kamen, lag das Blatt am Boden. Was war der erste Eindruck? Innerhalb der ersten zwei Stunden am neuen Arbeitsplatz flatterte ein Zettel auf mein Pult. Er kam von meinem Chef, Dr. Beat Curti. «Wenn die Umsätze bis Ende Jahr nicht deutlich steigen, müssen wir die Weltwoche einstellen.» Es war Oktober. Warum hatte das Blatt keine Anzeigen? Die Leserzahlen waren unten, das Image war kaputt. Der Inhalt galt als langweilig. Die Anzeigenpreise waren zu hoch. Zudem drohte ein Konjunktureinbruch. Chefredaktor war der legendäre Hans O. Staub. Wie erlebten Sie ihn? Als Erstes fiel die Reibeisenstimme auf. Er war eine gewisse Berühmt ...
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