Wenn Züllig ganz ehrlich ist: Es ist alles ein wenig beschissen. Die in Aussicht gestellte Beförderung zum Vizedirektor – einer der Hauptgründe, weshalb er die Herausforderung Rea-mag angenommen hatte – liegt seit bald zwei Jahren auf Eis. Dort wird sie auch noch eine Weile liegen. Ein Jahr nach optimistischen, zwei Jahre nach realistischen und für immer nach pessimistischen Prognosen. Er hätte schon lange eine neue Aufgabe übernommen, aber der Markt lechzt nicht gerade nach 46-jährigen Marketingspezialisten aus dem Konsum-artikelsektor. Vor allem nicht nach einem mit vier Neueinführungen in drei Jahren, davon drei Flops, und einem harzigen Relaunch mit vor kurzem zögerlich verl ...