Zürich hat ein neues Prestigeprojekt: Mit Brimborium lancierten Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) und Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) vor einigen Tagen die Kampagne «Zürich schaut hin». Ein Kernstück der Bemühungen ist ein neues Online-Melde-Tool. Damit können sich Personen anonym melden, die sich sexueller und sexistischer, homo- und transfeindlicher Belästigung in der Limmatstadt ausgesetzt fühlen. Für die zwei Stadträtinnen ist dabei klar, dass die Metropole – seit 1990 fest in linker Hand – ein gewaltiges Problem mit Sexisten und Schwulenhassern hat. Das ergab nämlich eine Umfrage unter 1667 ...