Dass die Traube ihre Bezeichnung vom Effekt nach übermässigem Genuss habe, ist das, was die Sprachwissenschaft eine Volksetymologie nennt, eine missverständliche Herleitung des Wortsinns. Wie etwa der bei näherem Zusehen groteske Irrtum, der Schmetterling, dieses fragilste aller Wesen, verdanke seinen Namen dem Umstand, dass er mit seinen Flügeln «die Luft schmettere». In Wahrheit kommt er vom ostmitteldeutschen Wort «Schmetten», das so viel bedeutet wie «Sahne» und so den zarten Sommervogel in die Nähe des englischen «butterfly» rückt. So hat der Räuschling, die einst am rechten Zürichseeufer dominante, nicht ganz einfach zu handhabende Sorte, nichts mit «Ra ...