Ein Teufel muss mich geritten haben, als ich den Entschluss fasste, mit meinem Auto von Lima via La Paz 3000 Kilometer quer durch die Anden nach Salta zu fahren, um über die Wahlen in Bolivien und Argentinien zu berichten. Den mörderischen Verkehr auf den peruanischen Pässen haben wir glücklich überlebt, ebenso die Bürokratie an der Grenze. In Bolivien gab es kaum noch Verkehr, aber auch keinen Treibstoff. Dem Schwarzmarkt sei Dank konnten wir uns quer durchs ganze Land mogeln. Doch in Tarija, kurz vor der argentinischen Grenze, holte uns das Schicksal ein. In einer unverhofften Sturmflut schluckte meine Karre Wasser – Motorschaden der gröberen Sorte.
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