Der Mensch ist ein vergessliches Wesen, glücklicherweise. Das Vergessen ist, so scheint mir gelegentlich, ein Akt der verzeihenden Gnade des Bewusstseins. Ich kann nur erahnen, wie viel ich vergessen habe, nicht nur Namen oder Verabredungen und Geburtstage, ich meine vielmehr all das Gelebte und Durchlebte, diese Lebenszeit, die wie verschwunden scheint, noch mehr verschüttet und begraben als untergegangene Kulturen, vorhanden nicht einmal mehr im Gedächtnis.
Gefangen in der Freiheit.
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