Kann man Erfindungen planen? Ja, sagen die Anhänger von TRIZ, der «Theorie des erfinderischen Problemlösens» aus Russland. TRIZ sei imstande, «aus jedem durchschnittlichen Entwickler einen kleinen Thomas Edison» zu machen, heisst es in der Reklame. Die Methode beruht auf der Annahme, dass das Lösen technischer Probleme nach den immer gleichen Mustern abläuft – deshalb sei der Erfindungsprozess systematisierbar. Es gibt heute ausgeklügelte TRIZ-Computerprogramme, die den «kleinen Edisons» beim Erfinden helfen. Zu sehen jüngst an der Erfindermesse in Genf und an einem Kongress an der ETH Zürich.
Mich erinnern diese Programme an die «Kompositionsmaschinen» aus George Orwells Kl ...