Sechs Wochen bevor eine souveräne irakische Regierung in Bagdad die Verantwortung übernehmen soll, sehen die Aussichten für den geordneten Übergang zu einem stabilen, friedlichen und demokratischen Irak düsterer aus als zu irgendeinem Zeitpunkt seit dem Beginn der amerikanischen Invasion. Der tödliche Bombenanschlag auf den interimistischen Regierungsratspräsidenten Isseddin Salim zeigt, wie prekär die Sicherheitssituation bleibt. Zwar ist es der Koalition gelungen, dank einem Kompromiss mit ehemaligen Baathisten den Unruheherd Falludscha zu beruhigen und im Süden den militanten Prediger Muktada as-Sadr weitgehend zu isolieren.
Die Tatsache, dass bei den Kämpfen gegen die Aufständ ...