In der Sozialdemokratischen Partei scheint sich ein Gesinnungswandel vorzubereiten. Zwar wehrt sie sich standhaft, von einer «Ethnisierung» der Kriminalität, besonders von Jugendlichen, zu sprechen, doch immerhin verschweigen Exponenten der Partei die Fakten nicht mehr. Vergangene Woche präsentierte die SP Schweiz ein Papier zum Thema Jugendgewalt, das für sozialdemokratische Standards recht ungeschminkt festhielt, dass eine grosse – eine überproportionale – Zahl schwerer Delikte von ausländischen Jugendlichen begangen wird. Wenige Tage später brachen die junge Ständeratskandidatin für den Kanton Zürich Chantal Galladé und der leicht ältere Nationalratskandidat Daniel Josits ...