Sie kennen mich», hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wahlkampf 2013 verkündet. Das sollte man wohl verstehen als: «Sie können mir vertrauen. Mit mir gibt es keine Überraschungen.»
Die gibt es auch nicht in ihrer Autobiografie, die am Dienstag mit grossem Tamtam auf den Markt gekommen ist und den ziemlich anmassenden Titel «Freiheit» trägt. Ehrlicher wäre gewesen, das Buch unter dem Titel «Tina» – «There is no alternative» – erscheinen zu lassen. Denn es dürfte heute nur noch stahlharte Merkelianer geben, die unter ihrem Regime «Freiheit» empfunden hätten. Böse Zungen nennen ihr Buch bereits jetzt «gar nicht hilfreich» – so brandmarkte sie ...