Es braucht schon etwas Mut, Christoph Büchels Kühlraum im Kunsthaus Zürich zu betreten. Die Tür ist schwer und die Plastikplane dahinter schmutzig. Was, wenn einer auf die Idee käme, die Tür von aussen zu verschliessen? Bis einen ein Museumsaufseher – womöglich erst nach Stunden – fände, wäre man glatt erfroren, von Raureif überzogen wie das Schlagzeug, die Bierflaschen und die Discolampen, mit denen das Innere des Containers bestückt ist. Vor wenigen Tagen noch wurde hier auf Initiative des Künstlers tatsächlich eine Party gefeiert. Doch nun ist alles still. Zum Stillleben gefroren. Das Werk bringt einen der vielen Konflikte zwischen Kunst und Leben auf den Punkt. Im Museum ...