Gesundheitsversorgung ist in der Schweiz grundsätzlich Kantonssache. Die meisten Spitäler sind öffentlich, die Regulierungen kantonal, ein Teil bundesweit, und irgendwo dazwischen sind die Privatkliniken. Diese haben in der Pandemie ein wechselhaftes Schicksal erlebt. Obwohl sie über leistungsfähige Kapazitäten verfügen, wurden sie zum Teil zögerlich und mit Vorbehalten in die Pandemie-Politik integriert. Raymond Loretan hat als Verwaltungsratspräsident der Klinik- und Spitalgruppe Swiss Medical Network ganz unterschiedliche Arten von Kooperationen zwischen Privat und Staat erlebt, je nach Kanton, je nach Regierungsräten. Welche Lehren zieht er aus der Pandemie-Zeit? ...