Zum ersten Mal trafen wir uns in Chiasso. Es war 1979. In Chiasso fand der SKA-Prozess statt.
Wir waren beide schrecklich jung. Roger de Weck war für die Tribune de Genève vor Ort, ich für die Weltwoche. Wir berichteten über das Milliardenloch der damaligen Kreditanstalt.
Aber es gab einen wichtigen Unterschied. Ich schrieb Artikel über die SKA-Affäre. De Weck schrieb ein Buch darüber. Es wurde ein Bestseller.
Mit dieser Episode ist die Karriere von de Weck gut beschrieben. Er spürte stets perfekt, woher der Medienwind wehte, und stellte sich mit ausgebreiteten Armen in diesen Wind. Dieses Talent wird ihm bleiben, wenn er nächste Woche als SRG-Generaldirektor aufhört.
Mit seinem ...