Die Medienkampagne zu den «Paradise Papers» hat den Begriff Offshore-Plätze wieder einmal ins Scheinwerferlicht gerückt – und zwar in ein schwefelgelbes, damit deutlich werde, wie Âverwerflich solche Standorte seien, welche die Regierungen bei der weltweiten Koordination ihrer Steuersysteme stören. Die jüngste Welle von Vorwürfen und Anschuldigungen gegen Offshore-Standorte und da ansässige Firmen Âerweckt den Eindruck, als sei die Offshore-Welt eine mehr oder weniger kriminelle Zone mit gaunerhaften Behörden und Unternehmen, die man oft zwar nicht direkt wegen Straftaten, aber doch wegen unmoralischen Verhaltens Âanklagen kann. Vor diesem Hintergrund sind einige Klarstellungen ...