Der grösste Zementkonzern der Welt ist in der Schweiz verankert und wird von da aus geleitet, hat aber unruhige Jahre einer verfehlten, man kann auch sagen: unschweizerischen Globalisierung hinter sich. Was die Chefs der Schweizer Holcim-Gruppe und des französischen Lafarge-Konzerns im April 2014 mit der Fusion ihrer Unternehmen auf den Weg gebracht hatten, ergab ein Gebilde, das organisatorisch und wirtschaftlich mittelmässige bis schlechte Leistungen bot. Statt dass der neue Konzern Lafarge-Holcim mit den 80 000 Mitarbeitern zur damals angepriesenen Superfirma wurde, zum «fortschrittlichsten Unternehmen in der Baustoff-, Zement- und Zuschlagstoff-Industrie» und z ...